Techniktipps für Lehrer

Neuere Technik im Schuleinsatz birgt viele Tücken, für Lehrkräfte wie auch für Schüler*innen. Deshalb gebe ich Euch und Ihnen hier Tipps für den Umgang mit ihr.

Eine häufige Fehlerquelle in Bezug auf Schulelektronik ist eine weitgehende Fehleinschätzung der Hardware. So sind PCs in den neuen Klassenzimmern zwar zum Abspielen von DVDs fähig, haben aber Probleme mit selbstgebrannten DVDs oder so gut wie allen CDs. Wichtig ist dann, darauf zu achten, dass alle Geräte eingeschaltet und ordnungsgemäß verkabelt sind, denn es ist klar, dass ein Film ohne Ton läuft, wenn die Lautsprecher nicht eingeschaltet sind und eine Lautstärkeerhöhung ohne Effekt bleibt, wenn das hierfür notwendige Kabel nicht im Laptop steckt. Es gilt auch sicherzustellen, dass die verkabelten Geräte die korrekten Quellen nutzen; einstellen muss man dies entweder am Beamer selbst, oder, sofern vorhanden, an der schwarzen Box auf dem Tisch. Der Beamer findet Quellen automatisch, wenn die entsprechende Taste gedrückt wird.

Das Kästchen auf dem Tisch setzt ein manuelles Angeben der Quellen voraus, was allerdings recht einfach ist, da alle Eingänge beschriftet sind; es steuert zudem den Beamer an. 

Hinweise zur Benutzung der Dokumentenkamera werden hier nicht gegeben, allerdings soll dieses Fernbleiben jener Erklärungen als Einladung der eigenständigen Erkundung der Funktionen dienen, um ein wenig „Elmo [zu] spielen“ (Holtschoppen, 2019). Hierfür verwendet man am besten eine Freistunde und macht sich auch gleich mit dem Menü vertraut.

Entfernen wir uns nun aber von der Hardware und widmen uns Softwarefehlern, wobei allen voran das Dateiformat angesprochen werden soll. Es ist klar, dass nicht jedes Programm jede Datei öffnen kann, genauso öffnet ein Doppelklick allerdings die Datei nicht immer im bestmöglichen Programm oder aber überhaupt mit einem Programm, das mit den Inhalten zurechtkommt. Es muss deshalb sichergestellt werden, dass Videos mit dem „Windows Media Player“ oder „VLC“ geöffnet werden und andere Dateien mit dem Programm, mit dem sie erstellt wurden.

Bei einem Rechtsklick auf eine Datei kann unter <Öffnen mit> ein Programm gewählt werden, und wenn alle Stricke reißen, darf man nicht vergessen: Das Problem liegt nicht am PC, sondern sitzt einen halben Meter vor dem Bildschirm.

Man sollte sich nicht schämen, Hilfe zu suchen, denn „das Internet ist für uns alle Neuland“. 

Eine Sache sollte man NIE vergessen: Filme und Videos sieht man sich im Vollbildmodus an!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.